Die Schriftenreihe der Cajewitz-Stiftung

Die Schriftenreihe der Cajewitz-Stiftung widmet sich thematisch der herauf­­­ziehenden alternden Gesellschaft.

Aktuell ist das Schreck­­­gespenst der alternden Gesellschaft vorrangig besetzt mit wachsenden gesellschaft­­­­lichen Kosten, volks­­­wirt­­­­schaft­­­­lichem Verlust durch die abnehmende Zahl der Erwerbs­­­­tätigen und – damit einher­­­­gehend – einer wachsenden Zahl von Versorgungs­­­empfängern, von denen viele letzt­­­endlich in Demenz verfallen und ihr Schicksal in Pflege­­­­stätten vereinsamt beschließen müssen.

Aber das ist ein Zerrbild. Die Vorstellung einer herauf­­­­ziehenden alternden Gesellschaft sollte nicht angst­­­­besetzt sein. Im Gegenteil: Der wachsende Anteil lebenskluger, gelassener, weniger politisch verführ­­­­barer Menschen kann durchaus positive Auswirkungen zeigen. Eine solche Gesellschaft kann mehr Toleranz, mehr Altruismus und mehr Solidarität ver­­­sprechen.

Die in der Verfassung geschützte Menschen­­­­würde gebietet es, einer alternden Gesellschaft Rahmen­­­­bedingungen zu eröffnen, in denen auch älteres und altes Leben zu achten und zu schützen die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt ist.

Die Schriftenreihe will hierzu Aufklärung bieten.