Buchpremiere des Buches
„Ein Sonntagskind?”

Jeder, der das Buch lesen wird, wird von ihm gefangen sein. Welch Leben! Bei allem Unglück oder trotz des Unglücks der Kindheitsjahre ist ein so reiches Erleben, konstruktives Wirken und kritischer Mut in eindrucksvoller Sprache belegt, dass man still und demütig wird. Die Einzigartigkeit dieses Buches liegt darin, dass es mit der schlichten Dokumentation und Lebensvielfalt und Lebenstiefe folgendes bewusst macht: Mit der Ermordung von Millionen Juden ist nicht nur deren physische Existenz beendet, sondern ein millionenfacher Verlust nicht vollendeter Lebenswege für die Betroffenen und für die Überlebenden herbeigeführt worden – ohne dass man sich dessen realiter bewusst ist. Für all diese Toten und ihre nicht vollendeten Lebenswege hat Leslie Baruch Brent ein Denkmal des Lebens gesetzt. Das Leben von Leslie Brent zeigt mehr als jedes Denkmal aus Stein, welch unermesslichen millionenfachen Verlust auch die überlebende Menschheit durch den Holocaust erfahren hat. Insofern hat Leslie Brent nicht nur seinem Vater, seiner Mutter, seiner Schwester und allen von den Deutschen Ermordeten einen unermesslichen Dienst erwiesen. Sein Vater hat es gewusst: Sunday`s Child!